Haus der Volkskulturen

Trennwände / Wandverkleidungen / Büroeinrichtung

Als Haus der Begegnung wurde es konzipiert, das neue Haus der Volkskulturen, am Fuße des Nonnberges in der Stadt Salzburg. Das von Architekt Max Rieder entworfene Verwaltungsgebäude für verschiedene Kulturverbände und -institutionen bietet seit September 2017 einen neuen Arbeitsraum für die Bediensteten sowie ein großzügiges Archiv.

Dass Kultur nicht nur aus traditionellen Werten besteht, bringt der Architekt mit seinem Entwurf deutlich zum Ausdruck. Denn so vielseitig unsere Kultur ist, so zahlreich sind auch die Facetten der neuen Fassade. Es ist ein Zusammenspiel von Holzlamellen, vermoosenden Stampfbetonwänden und Vollglasfronten, die einen herrlichen Ausblick auf die Festung Hohensalzburg ermöglichen. Die Neonschrift auf der Eingangsfront symbolisiert, dass die Volkskultur vielfältig
und am Puls der Zeit ist.

Nicht weniger spektakulär offenbart sich der Innenraum. Das lichtdurchflutete Atrium öffnet sich zu allen Seiten zu den Büroräumen. Die Möblierung ist dabei Etwas ganz besonderes.
Der Großteil der Oberflächen wurde in Akustik-Paneelen ausgeführt.

Die verwendete Seekiefer besticht dabei in ihrer Schälfurnier-Optik mit unterschiedlichster Maserung, wirkt in der Fläche jedoch unerwartet harmonisch und beruhigend. Auf jeden Fall ist es ein Material, das für den Verarbeiter einige Herausforderungen birgt – beginnend bei der Beschaffung der 3mm Furnierdecks bis zur Aufbringung auf Trägermaterialien und Aufwertung mit Mikro-Akustikbohrung. Sämtliche Bürotrennwände in Rahmenbauweise wie auch die individuell geschwungenen Brüstungsabdeckungen und der Stiegenhandlauf stammen aus dem Hause Böhm.

Architektur: maxRIEDER (Max Rieder)
Fotos: Iglar/Salzburger Volkskultur